Wir haben trotz der aktuellen Lage wie gewohnt geöffnet und stehen Ihnen sowohl persönlich als auch telefonisch gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.
Selbstverständlich beachten wir die allgemeinen Hygienevorschriften (Mindestabstand, kein Händeschütteln etc.). und dürfen auch Sie freundlich um die Einhaltung dieser Vorschriften bitten. Eine Maskenpflicht besteht in meinem Notariat nicht. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, während Ihres Aufenthaltes in meinem Notariat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.    Die Anzahl der anwesenden Personen sollte so gering wie möglich sein, deshalb darf ich Begleitpersonen bitten, nur dann mit in mein Notariat zu kommen, wenn dies unbedingt notwendig ist.                                                                                                                                                 Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!                                                                       Ihr Notar Jens Haßelbeck

Kompetenzen

Es gibt Situationen im Leben, die nicht nur persönlich bedeutsam sind, sondern auch rechtlich. Etwa, wenn man sich entschließt eine Immobilie zu kaufen, eine Gesellschaft zu gründen, Nachfolgeregelungen für den Tod zu treffen oder einen Ehevertrag zu schließen. Solche Rechtsgeschäfte haben eine große rechtliche Tragweite für alle Beteiligten – sowohl heute als auch in Zukunft. Aus diesem Grund schreibt das Gesetz für bedeutsame Rechtsgeschäfte die Mitwirkung eines Notars vor.

Der Notar berät die Beteiligten als juristischer Experte und klärt sie umfassend über die Bedeutung derartiger Rechtsgeschäfte auf. Er wahrt die Interessen sämtlicher Vertragsteile durch rechtssichere Formulierungen und gewährleistet, dass rechtlich Unerfahrene nicht benachteiligt werden. Er beurkundet Rechtsgeschäfte und erledigt als vertrauenswürdige Schnittstelle zwischen den Vertragspartnern, Behörden, Gerichten und Finanzämtern den reibungslosen Vollzug der Urkunden. So sorgt er für Rechtssicherheit und Rechtsfrieden.

Aufgaben des Notars

Vor der Beurkundung berät der Notar umfassend, wie sich persönliche Wünsche am besten umsetzen lassen und wie alle Vertragsbeteiligten ihre Rechte und Ansprüche wahren. Auf Grundlage der Beratung, der Vorgaben und der individuellen Umstände bereitet der Notar die Urkunde vor. Dabei achtet er auf die rechtssichere Formulierung sowie auf Fairness und Ausgewogenheit der Regelungen. In der Regel stellt er den Beteiligten einen Entwurf der Urkunde zur Verfügung. Sind sich alle Beteiligten einig, findet die Beurkundung statt. Dabei wird der gesamte Text verlesen und der Inhalt sowie die rechtliche Tragweite erläutert. Mit der notariellen Urkunde wird ein rechtswirksames Dokument hergestellt, dessen Inhalt die Beteiligten bindet und das hohe Beweiskraft, insbesondere gegenüber Gerichten oder Behörden, besitzt. Nach der Beurkundung über­wacht der Notar den gesamten Vollzug. Er holt beispielsweise Genehmigungen und Zeugnisse ein, beantragt Register­einträge, übernimmt notwendige Anzeigen bei Behörden, teilt Zahlungstermine mit und erteilt, wenn notwendig, die Vollstreckungs­klausel zur zwangsweisen Durchsetzung von Ansprüchen.

Als Träger eines öffentlichen Amtes ist der Notar neutral und unabhängig. Deshalb vertritt er nicht die Interessen einer Partei, sondern berät alle Beteiligten unparteiisch. Durch die hohen Einstellungsvoraussetzungen und die mehrjährige Spezial­ausbildung wird eine herausragende fachliche und persönliche Qualifikation der Notare sichergestellt, die eine juristische Beratung auf höchstem Niveau gewährleistet. Notare sind zudem strengen Richtlinien und vielfältigen Amtspflichten unter­worfen, deren Einhaltung regelmäßig durch den Präsidenten des zuständigen Landgerichts überprüft wird.

Kompetenzen

Der Notar ist maßgeblich auf den Gebieten des Immobilien-, Erb-, Familien- und Gesellschaftsrechts tätig. Er ist Experte insbesondere für:

  • Immobilienkaufverträge,
  • Überlassungen im Rahmen vorweggenommener Erbfolge,
  • Erbbaurechtsbestellungen,
  • Dingliche Grundstücksbelastungen, wie Grundschulden, Dienstbarkeiten sowie Wohn- und Nutzungsrechte,    Immobilienerwerb in beratungsintensiven Situationen, zum Beispiel bei Insolvenz oder Zwangsvollstreckung,    Testamente und Erbverträge,
  • Auseinandersetzungen bezüglich des Nachlasses,
  • Erb- und Pflichtteilsverzichte,
  • Erbscheinsanträge und Ausschlagung von Erbschaften,
  • Ehe- und Partnerschaftsverträge,
  • Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen,
  • Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen,
  • Adoptionen und Sorgerechtserklärungen,
  • Lebenspartnerschaften,
  • Gründung von Kapitalgesellschaften,
  • Veräußerung von Geschäftsanteilen an Gesellschaften,
  • Strukturveränderungen wie Kapitalmaßnahmen oder Satzungsänderungen,
  • Unternehmensumwandlungen und –nachfolgen,
  • Gesellschaftervereinbarungen, Treuhandverträge und Verpfändungen von Gesellschaftsanteilen,
  • Vollmachten

Vorsorgende und flächendeckende Rechtspflege durch Notare

Um eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Rechtsdienstleistungen in ganz Bayern zu gewährleisten, gibt es derzeit Notarstellen an 202 Orten in ganz Bayern. An weiteren 23 Orten haben Notare zudem sog. Geschäftsstellen ihrer Notarstellen errichtet. Die Abhaltung regelmäßiger Sprechtage in insgesamt 180 Gemeinden stellt überdies sicher, dass der Bedarf der Bevölkerung an vorsorgender Rechtspflege durch Notare gedeckt ist. Eine Übersicht über die Orte in Bayern, an welchen Notarstellen, Geschäftsstellen und Sprechtage bestehen, finden Sie hier.